LifestyleAus Stroh mach Gold: meine Lieblings-Haarpflege

Aus Stroh mach Gold: meine Lieblings-Haarpflege

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Im Februar ging es in meiner Lemondays-Kolumne um graue Haare, und seitdem haben mich einige Fragen erreicht, was ich denn so an Pflegeprodukten nutze. Ehrlich gesagt habe ich einiges ausprobiert, bis ich meine persönlichen Wohlfühl-Produkte gefunden hatte, und ich wechsel die auch immer mal wieder. Einerseits liegt das schlicht und ergreifend daran, dass ich gerne Neues ausprobiere und zu den Menschen gehöre, die nicht gut an einer schönen Verpackung vorbeigehen können. Andererseits hab ich das Gefühl, dass auch Haare & Haut mit dem Älterwerden anspruchsvoller werden und Vernachlässigung oder Schädigung nicht mehr so einfach verzeihen.

Grey hair, do care!
Wechseljahre stressen Haut und Haare.

In den Wechseljahren wird aus einem ansonsten seidigen, frischen Hautgefühl ja eher sowas wie ein Kurzausflug in die Wüste Gobi. Dass ich schon vorher eher trockene Haut hatte, hat es nicht besser gemacht. Auch meine Kopfhaut ist merklich trockener als vor ein paar Jahren. Dazu kommt, dass meine naturgemäß hellgrauen Haare zwar nicht störrisch sind, so wie es sich viele Menschen beim Ergrauen vorstellen, sondern sie sind total weich (oft zu weich) – und sehen leider trotzdem total strohig aus.

Darüber hinaus werden die Haare mit dem Älterwerden einfach dünner, und phasenweise hab ich mit Haarausfall zu kämpfen, was meines Erachtens nach gerade in den Wechseljahren ein häufiges, komplexes und echt nerviges Problem darstellt. Life is a Rollercoaster, gerade in der Menopause.

Meine drei Regeln für die Haarpflege.

Meine tägliche Haarpflege ist nicht sonderlich aufwändig, aber sie hat meine Haare deutlich geschmeidiger und griffiger gemacht, seit ich sie auch immer schön durchziehe. Ich bin zwar nicht so der Beautytag-Fan, aber eine Haarkur, ein Buch und ein Kaffee sind eigentlich eine ziemlich gute Kombination, um mal eine Pause einzulegen.

1. Immer Shampoo & Conditioner benutzen.

„Das bringt doch eh nichts“, so beschreibe ich mal meine Einstellung zu Conditionern und Haarkuren in den letzten Jahren. In der Tat hatte ich gerade bei den Kuren oft das Gefühl, dass sich in Sachen Geschmeidigkeit oder Griffigkeit rein gar nichts getan hat. Inzwischen habe ich ein paar Produkte gefunden, die einen Riesen-Unterschied machen, beispielsweise von Oway oder Fable & Mane. Beide Marken gehören in die Clean Beauty Abteilung und überzeugen ohne Tierleid und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe.

Das aktuelle Shampoo meiner Wahl ist das HoliRoots Shampoo von Fable & Mane, das mit Kokosnuss und Tigerblume pflegt. Ich bin voll verknallt in das Tigerlogo der Marke, und außerdem ist der Pumpspender superpraktisch. Das Shampoo versorgt meine Haare intensiv und fühlbar mit Feuchtigkeit. Es ist übrigens nicht speziell für graue, sondern eher für widerspenstige Haare gedacht.

Da ich keinen Gelbstich in der Farbe habe, nutze ich spezielle Grau-Shampoos eher selten. Solltest du dein Grau in diese Richtung optimieren wollen, kann ich dir beispielsweise die Pflegelinie von Aveda empfehlen. Meine Haare werden bei intensiver Nutzung eher leicht violett davon, daher nutze ich solche Shampoos nur sporadisch.

Ziemlich diszipliniert bin ich mit der Nutzung eines Conditioners, da ich mir ansonsten von meinen sowieso schon dünner werdenden Haaren auch noch ein paar beim Durchbürsten nach der Haarwäsche ausziehe. Aktuell nutze ich den zum Shampoo passenden Conditioner von Fable & Mane. Wenn du die Marke ausprobieren möchtest, ist das Discovery Set total hilfreich, da ist zum Probierpreis nämlich direkt auch die Kur in Probiergröße mit drin. Diese nutze ich einmal in der Woche. Fakt ist, dass ich inzwischen deutlich mehr Geld ausgebe als für Produkte aus dem Drogeriemarkt, aber auch einen großen Unterschied bemerke. Mein Traum wäre noch eine gute Haarseife, aber bislang hat mich keine wirklich überzeugt.

Ich habe die Marke Fable & Mane übrigens per Zufall entdeckt und mag die Nähe zu ayurvedischen bzw. indischen Pflegeritualen, den Duft und natürlich das Ergebnis. Die Haare gewinnen an Glanz und werden geschmeidig, aber auch deutlich griffiger. Auf meiner Wishlist steht auch noch das HoliRoots Haaröl mit ayurvedischen Inhaltsstoffen wie Ashwagandha, zur Beruhigung und Stärkung der Kopfhaut. 

2. Wenn schon föhnen, dann richtig.

Ja, ich sag mal so: In Sachen Föhnen muss ich echt den Haushalt hier optimieren. Ich versuche meine Haare so oft wie möglich an der Luft trocknen zu lassen, weil unser Föhn nicht sonderlich gut ist. DER IST TOTAL SCH …. In einem Vierpersonen-Haushalt, in dem nur ein Mensch lange Haare hat, hat die Anschaffung eines Weltklasse-Haartrockners auch nicht gerade Prio. Nun hab ich schon ein bisschen gesucht und festgestellt, dass du für einen guten Haartrockner ein Vermögen ausgeben kannst, der aber dann aussieht, als könntest du auch im Weltraum damit überleben. Mein Favorit ist der Haartrockner von Dyson, weil mein Bonner Frisör den hat und ich das Ergebnis total überzeugend finde. Ich schätze der zieht hier bald ein. Der Föhn. Nicht der Frisör.

3. Haut und Haare auch von innen stärken.

Heute gibt’s extrem viele Mittelchen und Mittel, um Haut und Haare von innen zu stärken. Ich persönlich nehme ziemlich regelmäßig bzw. täglich Priorin, das ist glaube ich der Klassiker bei Haarausfall, der meine Haare mit Mikronährstoffen versorgt und so von innen für kräftigeres Haar sorgt, das nicht so leicht ausfällt. Ich hab auch schon von mehreren Seiten XbyX empfohlen bekommen, die das Leben in Balance ab 40 zu ihrem Thema gemacht haben und einige Mikronährstoff-Mixes bieten. Aber ganz gleich, was du ausprobierst, du brauchst vor allem Geduld, da der normale Wachstumszyklus von Haaren bei mindestens 12 Wochen liegt. Also nicht gleich aufgeben, wenn sich nach ein paar Tagen nix tut.

Also jetzt ein paar Kapseln einwerfen, und alles ist dufte? Keine Ahnung, ob das bei dir klappt, ich setz da eher auf das nachhaltige Komplettkonzept „gesund & kein Trash“, also Haferflocken, Gemüse, Nüsse und den ganzen anderen Kram, den du nicht bei Haribo bekommst. So bleibt auch der ganze Bereich fit, der unter meinen grauen Haaren anfängt, vom Hirn bis zu den Füßen. Auch nicht ganz unwesentlich, finde ich.

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